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DER LEITHABERG
eine Wein- und Kulturlandschaft, die auf alten Erdschichten ruht.

An den Süd- und Osthängen des Leithagebirges im Burgenland reifen auf zum Neusiedler See hin abfallenden Weingärten einzigartige Weine auf besonderen Böden. Das Leithagebirge setzt sich in seinem Kern aus kristallinem Gneis- und Glimmerschiefergestein zusammen, welches durch Jahrmillionen mit Leithakalk überzogen wurde. Heute prägen die Urgesteinsverwitterungen mit sandigem Lehm, Schiefer und Muschelkalk die Weine mit einem unverwechselbaren mineralischen Ton.

Der See sorgt für ein unvergleichliches Mikorklima mit warmen Herbsttagen und milden Temperaturen das ganze Jahr. Sonnenverwöhnte Hänge ermöglichen den Reben ein langes Ausreifen, während die kühleren Nächte in den höheren Lagen für eine wunderbare Aromatik der Trauben sorgen.

Die Heimat der Leithaberg-Winzer steht weinstilistisch für ein sehr spezifisches Terroir, heimische Sortenwahl und einen traditionellen Ausbaustil, der sich nicht an Moden orientiert. Elegante und mineralische Weine mit einem unverwechselbaren Charakter entstehen am Leithaberg bei einem harmonischen Zusammenspiel von Boden, Lage, Klima Rebsorte und Winzer.

Die Leithaberg-Winzer hören auf die Natur und vertrauen in die natürlichen Reifeprozesse des Weines. Ausbau im Holzfass gibt es nur, um Tannine abzurunden oder die Balance zu finden. Auf keinen Fall sollen Charakter, unverfälschte Konzentration und Mineralik überdeckt werden.

"Leithaberg muss man schmecken können", so der Tenor - die Würze, Mineralität und Frucht des Terroirs, die Frische und Eleganz der heimischen Sorten und die Authentizität des traditionellen Ausbaus der Weine.

 
Per Verordnung des Landwirtschafts- und Umweltministers vom 30. Juli 2009 dürfen ab dem 1. September 2010 regionaltypische Qualitätsweine unter der Bezeichnung „Leithaberg DAC“ vermarktet werden. Erstmalig wird es in einem Gebiet sowohl einen regionstypischen Weißwein als auch einen regionstypischen Rotwein geben. Durch Leithaberg DAC soll eine klare und wiedererkennbare Stilistik für die Weine vom Leithagebirge definiert und deren Bekanntheitsgrad erhöht werden.

Wie auch alle andere DACs unterliegt Leithaberg DAC den allgemeinen Anforderungen für österreichische Qualitätsweine. Zusätzlich darf Leithaberg DAC weiß ausschließlich aus den Rebsorten Grüner Veltliner, Weißburgunder, Chardonnay und/oder Neuburger vinifiziert werden. Somit kann der Leithaberg DAC weiß ein sortenreiner Weißwein aus einer der angegebenen Rebsorten sein oder ein Verschnitt aus zwei oder mehreren der genannten Sorten. Der Leithaberg DAC rot muss aus der Rebsorte Blaufränkisch gekeltert sein. Beide Stile sind trocken und von der typischen Mineralität geprägt. Leithaberg DAC sollen langlebige Weine sein, Weine mit großem Entwicklungspotential. Dieser Wein muss innere Spannung und Lebendigkeit aufweisen, muss engmaschig und vielschichtig sein und muss sich nicht unbedingt schon beim ersten Schluck eröffnen.

Ausbau auf der Spontanhefe verleiht den Weinen zusätzliche Komplexität und lässt Weine mit Länge, Mineralität, Nervigkeit, Ausdrucksstärke, Finesse und Eleganz entstehen. Leithaberg DAC sollen strukturierte Weine sein, bei denen nicht das Holz, sondern der Boden den Ausschlag gibt. Sie sollen einen bewussten Gegensatz zum so genannten „internationalen Weinstil“ bilden: Holzlastigkeit und üppige Schwere sind ebenso verpönt wie vordergründige Fruchtigkeit oder zuviel Buttrigkeit. Um das zu gewährleisten, hat man sich auf eine Begrenzung des Alkoholvolumens von 12,5 – 13,5% geeinigt. Die Rotweine sind von Mineralität, Eleganz, tiefgründiger Würze und dichter Tanninstruktur geprägt.

Hier entsteht ein Stil, der sich auf die Tradition besinnt, dem Wein im Fass und in der Flasche Zeit zu geben. Damit steht einem großen Lagerpotenzial nichts mehr im Wege.